Brückenstraße: Ausbau des Kreisverkehrs kommt später
Im vergangenen Jahr beschloss der Stadtrat mit großer Mehrheit, den Kreisverkehr in der Schweicher Brückenstraße – direkt vor dem Rathaus der Verbandsgemeinde – auszubauen. Ziel war es, das bisher mögliche und oftmals gefährliche Überfahren der Mittelinsel zu verhindern und gleichzeitig eine zusätzliche Grünfläche im Inneren zu schaffen. Außerdem sollte am Ast der Bernhard-Becker-Straße eine weitere Querungshilfe für Fußgänger entstehen. In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat nun im Rahmen der Haushaltsberatungen entschieden, den Ausbau auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Die dafür vorgesehenen Mittel wurden im Doppelhaushalt 2026/2027 nicht mehr eingestellt. Die Gründe dafür sind vielfältig:
1. Querungshilfe kann im Zuge der Straßensanierung entstehen
Die dringend benötigte Querungshilfe lässt sich im Rahmen der geplanten Sanierung der Bernhard-Becker-Straße im zweiten Bauabschnitt - voraussichtlich 2027 - realisieren. Ein separater Ausbau des Kreisverkehrs ist dafür nicht zwingend erforderlich.
2. Fehlendes Grundstücksstück verhindert Umsetzung
Für den geplanten Ausbau fehlt ein kleines, aber entscheidendes Stück Grundbesitz. Ohne dieses kann der Kreisverkehr nicht wie vorgesehen hergestellt werden.
3. Engere finanzielle Spielräume
Stagnierende Steuereinnahmen und steigende Ausgaben machen es notwendig, dass die Stadt ihre Mittel noch sparsamer einsetzt als bisher. Der Ausbau des Kreisverkehrs gehört daher aktuell nicht zu den priorisierten Maßnahmen.
CDU-Fraktionsvorsitzender Jonas Klar betonte, dass die CDU weiterhin zum Ausbau des Kreisverkehrs stehe. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen müsse man jedoch anerkennen, dass eine Umsetzung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich sei.
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